Dauerhafte Haarentfernung bei Ge­schlechts­um­wand­lung

Bei einer Ge­schlechts­um­wand­lung kommt dem ge­schlechts­spezifischen Haarwachstum eine besondere Bedeutung bei. Sie gelten als medizinische Sonderfälle und können unter gewissen Umständen auch als Leistung der Krankenkasse gelten.

 

Dauerhafte Haarentfernung als potenzielle Kranken­kassen­leistung

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen entsprechend der individuellen Verträge mit dem Klienten. Auch die Körperbehaarung und deren Entfernung kann unter bestimmten Umständen eine medizinische Notwendigkeit werden, beispielsweise wenn eine Erkrankung zu übermäßigem oder geschlechtsunspezifischem Haarwuchs führt und eine seelische Belastung darstellt.

Leider bedeutet dies jedoch nicht, dass die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung automatisch übernehmen, sondern erfordert häufig eine Reihe von medizinischen Gutachten, bevor in Ausnahmefällen, beispielsweise bei einer Hypertrichose oder einem übermäßigen Haarwuchs durch Hormonstörungen, die Übernahme der Kosten für die Behandlung mittels Epilation genehmigt wird. Die Behandlung darf in diesem Fall jedoch nicht vorzeitig begonnen worden sein und wird meist auch die Behandlungsart beschränkt, so dass zum Beispiel die teilweise oder vollständige Kostenübernahme ausschließlich durch eine Nadelepilation angeboten wird.

Sonderfall: Geschlechtsumwandlung und geschlechtsspezifische Haarmuster

Ein Sonderfall in den medizinischen Notwendigkeiten kann bei einer Geschlechtsumwandlung eintreten. Die gravierenden Unterschiede in der Körperbehaarung von Mann und Frau geben den Ausschlag für die Definition der medizinischen Notwendigkeit, die gegeben sein muss, damit die Krankenkasse als potenzieller Kostenträger für den Einzelfall in Betracht kommt. Bei den meisten Krankenkassen gilt die dauerhafte Haarentfernung mittels Nadelepilation für Klienten, die sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen haben, als eine medizinisch notwendige Maßnahme, um die Veränderung des Geschlechts auch in Bezug auf den geschlechtsspezifischen Haarwuchs zu vollenden. Auch in diesen Fällen empfiehlt sich jedoch die vorherige Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse, da manche Krankenkassen die dauerhafte Haarentfernung aus ihrem Maßnahmenkatalog in einigen Tarifen entfernt haben. Zusätzlich ist auch bei der Geschlechtsumwandlung mit der Krankenkasse zu klären, welche Behandlungsmethoden im Rahmen der Kostenübernahme zur Verfügung stehen.

Sie haben Fragen rund um die dauerhafte Haarentfernung nach einer Geschlechtsumwandlung? Gerne erläutern wir Ihnen die Antworten, die Sie für die Klärung mit der Krankenkasse für die Übernahme der Kosten benötigen. Doch auch, wenn Ihre Krankenkasse die medizinische Notwendigkeit in Ihrem individuellen Fall ablehnt, stehen wir Ihnen gerne zur Seite, um potenzielle Alternativen zu moderaten Preisen aufzuzeigen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und begrüßen Sie gerne zum unverbindlichen Beratungsgespräch rund um die modernen Methoden der dauerhaften Haarentfernung in der eden beauty lounge an unseren Standorten.